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Herbstsaison: Zeit für die richtige Pflege von Gartenspielgeräten und Baumhäusern

Kinder haben einen ungebremsten Bewegungsdrang. Sie lieben es zu klettern, zu toben und ihre Welt auf eigene Faust zu entdecken. Spielplätze nehmen an dieser Stelle eine sehr wichtige Rolle ein, denn Platz für freies Spielen gibt es für den Nachwuchs immer weniger. Für die kindliche Entwicklung ist ein solcher Ort unabdingbar. Sowohl Motorik als auch Koordination werden gestärkt und gefördert. Des Weiteren wachsen Kinder über ihre Grenzen hinaus, wenn sie neue Kletterelemente ausprobieren und dadurch an Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen gewinnen. Wer die Möglichkeit hat, realisiert den kleinen Spielplatz im heimischen Garten. Klettertürme, Rutschen, Schaukeln und ein kleiner Sandkasten werden zu einem Paradies. Neben fertigen Spielgeräten für den Garten, wagen sich handwerklich geschickte Eltern auch an das Abenteuer Baumhaus. Ein solches wird zum wichtigsten Ort überhaupt: Es warten Abenteuer, Aktion und ein Rückzugsort auf die Kinder. Egal ob Fertigbausatz oder Eigenbau. Die Wartung und Pflege dieser Spielgeräte ist nicht nur enorm wichtig in Puncto Sicherheit, sondern trägt zu einer langen Lebensdauer bei.

Welche Holzarten sind zu empfehlen?

Für den Bau von einem Baumhaus sollte möglichst auf einheimische Hölzer zurückgegriffen werden. Die Baumhäuser-Profis von baumbaron.de empfehlen Robinie, Kastanie und Lärche. Wobei das Lärchenholz besonders gut geeignet ist. Der hohe Anteil an Harzen sorgt dafür, dass Lärchenholz extrem witterungsbeständig ist. Daher ist dieses für Holzspielgeräte als auch für den Bau von Baumhäuser die erste Wahl.

Wartung und Pflege der Spielgeräte

Holz ist ein natürlicher Werkstoff. Unter dem Einfluss von Nässe und Sonne arbeitet Holz. Um die notwendige Sicherheit und natürlich den langen Erhalt der Spielgeräte zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Pflege und Wartung wichtig. Der Herbst ist ein idealer Zeitpunkt für die Kontrolle. Die nassen Tage nahen und es gilt sich auf den Winter vorzubereiten.

Stabilität, Sicherheit und Funktion: Alles muss regelmäßig auf den Prüfstand

Experten raten dazu, Hölzer zu ölen, anstelle zu versiegeln. Holz atmet und arbeitet. Die Verwendung von Lasuren auf natürlicher Basis ist umweltfreundlich und dringt tief in das Holz ein. Eine Imprägnierung schützt somit gegen die Witterungseinflüsse. Ist das Holz imprägniert und mit einer Lasur versehen, dann ist es gut gepflegt. Jedoch dürfen andere Elemente nicht aus den Augen verloren gehen.

Anstelle von einfachen Stahlschrauben und Nägeln sollten bei Spielgeräten Edelstahlschrauben verwendet werden. Diese können nicht rosten und halten daher für eine schier unbegrenzte Zeit. Seile zum Klettern oder an der Schaukel müssen ebenfalls regelmäßig überprüft werden. Viele raten zur Verwendung von künstlichen Fasern, da die Witterung diesen Fasern nichts anhaben kann. Zudem überdauern die Kunstfaser problemlos den Winter im Freien. Einmal im Jahr müssen alle Schrauben kontrolliert werden. Bei Bedarf sind dies nochmals fest anzuziehen.

Auch ein Sandkasten braucht Wartung und Pflege. Eine entsprechende Abdeckung schützt vor Tieren und zu viel Laub, welches hineinfallen könnte. Des Weiteren muss der Sand hin und wieder gut durch geharkt werden. Das lockert diesen auf und verhindert eine mögliche Schimmelbildung.

Splitter, Risse oder Löcher: Sie geben Hinweise auf Beschädigungen und Schädlinge

Hin und wieder ein kritischer Blick auf das Holz zeigt, ob sich Schäden gebildet haben. Besonders Risse oder Löcher sollten genauer betrachtet werden. Risse können mitunter mit Holzleim verkittet werden oder mit einer speziellen Lasur neu versiegelt. Wenn Löcher auftreten, besteht die Gefahr, dass Holzwürmer am Werk sind. Zu erkennen ist das am feinen Holzmehl. Das Informationsportal Netzsiger.de empfiehlt statt chemische Mittel zuerst natürliche Methoden auszuprobieren. Die unliebsamen Gäste lassen sich beispielweise mit Eicheln herauslocken und umweltfreundlich entsorgen. Dafür werden einfach eine Handvoll Eicheln in die Nähe gelegt und sobald der Holzwurm dieser Delikatesse nicht widerstehen kann, ist das Problem gelöst.

Splitter können sich mitunter auch bilden. Hier sollte in jedem Fall mit entsprechendem Gerät die betroffene Stelle abgeschliffen werden. Nach der Glättung ist das Auftragen einer Grundierung und der entsprechenden Lasur nochmals erforderlich.

Ein zusätzlicher Schutz: Holzschutzmittel verwenden

Neben der Imprägnierung ist ein zusätzlicher Schutz für das Holz empfehlenswert. Eine gründliche Grundierung verhindert die Bildung von Pilzen und das Eindringen von Schädlingen. Beim Kauf der Grundierung ist auf das RAL-Gütezeichen zu achten. Die Lasur bringt am Ende nicht nur Farbe ins Spiel, sie schützt das Holz vor dem Ausbleichen und Ergrauen. Die Lasuren müssen in jedem Fall speichelfest und schweißecht sein. Kleinkinder erkunden einige Dinge nach wie vor gern mit dem Mund. Außerdem kommen Kinder über die Hände stetig in den Kontakt mit der Oberfläche. Beim Kauf der entsprechenden Farben und Lasuren ist darauf zu achten, dass keine Lösungsmittel enthalten sind. Das Zeichen „Blauer Engel“ informiert darüber, dass diese Produkte unbedenklich sind.

Reinigung der Geräte

Eine spezielle Reinigung in diesem Sinne ist nicht erforderlich. Mit klarem Wasser können die Spielgeräte hin und wieder gesäubert werden. Von der Verwendung von chemischen Reinigungsmitteln ist abzuraten.

Regelmäßige Pflege ist das A und O

Eine gewissenhafte Pflege und eine regelmäßige Wartung der Spielgeräte im Garten trägt dazu bei, dass Kinder nicht nur sicher und möglichst unfallfrei spielen können. Sie trägt auch einen wesentlichen Teil zum Erhalt und der Beständigkeit der Geräte bei.

40. SVK Gehölzseminar

06. – 07. März 2017 in Hannover, Leonardo-Hotel am Tiergarten in Hannover.

Schwerpunkte des ersten Seminartages sind folgende Themen: Schönes Grün ist Geld wert, die Berücksichtigung des Artenschutzes bei der Wertermittlung, die Wertermittlung von Schutz- und Gestaltungsgrün nach der Methode Koch mit Gutachtenbeispielen und einer Zusammenfassung zu offenen Fragen bei der Gehölzwertermittlung.

Am zweiten Tag geht es um den Umgang mit Baumveteranen bei einer naturschutzorientierten Baumpflege, es referiert Neville Fay aus England und gibt vor Ort im Tiergarten Anleitungen an den alten Bäumen, es folgt die Vitalitätsansprache von Altbäumen sowie Standsicherheitsanalysen anhand von Neigungsmessungen und regionalen Winddaten.

Das ausführliche Programm kann unter www.svkonline.de heruntergeladen werden.

Baumpraxis 2016

Auch in diesem Jahr erwartet die Teilnehmer an zwei Tagen wieder eine außergewöhnliche Fachveranstaltung mit unterschiedlichen Themen. Dem bewährten Konzept bleiben die Macher der Baumpraxis treu. Wie gewohnt erfolgt ein großer Teil der Wissensvermittlung im Park. Material und Methoden werden in der Praxis vorgeführt, der erforderliche fachliche Hintergrund mit einer kurzen Einführung erläutert. Hierfür stehen auch in diesem Jahr Top-Referenten zur Verfügung.

Der altbewährte Tagungsort ist auch in diesem Jahr Schloss Dyck. Als Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur bildet es mit seiner historischen Parkanlage und dem wunderschönen Ambiente des Schlosses einen vorzüglichen Rahmen für diese Fachveranstaltung. Die einzelnen Themen werden an verschiedenen Stationen präsentiert, die von Gruppen mit max. 30 Teilnehmern angesteuert werden.

An beiden Tagen werden unterschiedliche Themen behandelt die ineinandergreifen, für sich aber abgeschlossen sind. Sie können daher die Tage einzeln, oder als 2-Tages Seminar buchen.

Programm  

Donnerstag, 19. Mai 2016, 09:30 – 16:00 Uhr

Prof. Dr. Rolf Kehr:
     Desinfektionsmaßnahmen in der Baumpflege
Armin Braun:
     Verkehrssicherungspflicht bei Bäumen – aktuelle Rechtsprechung
Peter Uehre:
     Wurzeln – Bedeutung, Gefährdung, Lösungsansätze
Frits Gillissen:
     Verbolzungen von gerissenen Anbindungen – die Bedeutung nimmt zu!
Tim Lüdtke:
     Vermessung von Baumstandorten – GPS / Drohne / Laserscanning

Optionales Programm: Nur Donnerstag 16:30 – 22:30 Uhr

 

16:30 – 18:30 Uhr
Führung durch die dendrologische Parkanlage von Schloss Dyck mit vielen fachkundigen Informationen

Firma Opitz: Verpflanzmaschine im Einsatz
www.grossbaumverpflanzung.de

Firma Beiten: Amphibische Arbeitsmaschine zur Pflege von Gewässern und Uferböschungen
www. gewaesserdienst-beiten.de

19:00 -22:30 Uhr
Gemütliches Miteinander im Schlosshof beim „Niederrheinischen Grillabend“


Freitag, 20. Mai 2016, 09:30 – 16:00 Uhr

 

Prof. Dr. Rolf Kehr:
     Böswillige Handlungen an Bäumen und ihre Aufklärung
Melanie Müller-Boscaro:
     Bosco Verticale – Der Hochhauswald
Klaus Körber:
    Stadtbäume der Zukunft – Sichtweise der Baumschule
Bene Schnelting / Reinhard Mau:
     Mikroorganismen in der Baumpflege
Frank Rinn:       Baumuntersuchungsgeräte – welches kann wo sinnvoll eingesetzt werden?

Mehr Info und Anmeldung

 

Grundlagen der Sachverständigentätigkeit

Das Seminar richtet sich an alle Interessierten, die sich über den Beruf des Sachverständigen in den Sparten des SVK und der AGS, die Bestellungsvoraussetzungen und die notwendigen übergreifenden methodischen und rechtlichen Grundlagen informieren wollen.

  • Einführung in die Sachverständigentätigkeit
  • Bestellungsvoraussetzungen
  • Vom Auftrag zur Gutachtenabgabe
  • Aufbau eines Gutachtens
  • Methodisches und rechtliches Handwerkszeug
  • Beispielgutachten u. anerkannte Regeln der Technik
  • Gehölzwertermittlung Methode Koch
  • Termin: 08. – 10. März 2016
  • Ort: Künzell bei Fulda Bäder-Park-Hotel „Sieben Welten“
  • Leitung: Angelika Tiedtke-Crede und Wolf Meyer-Ricks
  • Preis: 435,- € inkl. Seminarunterlagen und Teilnahmezertifikat für 3 Tage Einzeltage 160,- €

Das Programm hat den Anspruch, alle wichtigen Gebiete anzusprechen, was jedoch an lediglich zwei Tagen nur in kompakter Form möglich ist. Daher werden mit den Vorträ- gen Quellen, Literatur und weiterführende Themen und Veranstaltungen genannt, die eine Vertiefung je nach Spezialisierung der Teilnehmer erlauben. Die Referenten sind im Wesentlichen hauptberufliche Sachverständige oder haben als Rechtsanwälte und Berater intensiv mit dem Arbeitsgebiet zu tun. Sie schöpfen aus einer Vielfalt von Erfahrungen. Innerhalb des SachverständigenKuratoriums und der AGS haben sie sich zur Weitergabe ihres Wissens zusammengeschlossen. Referenten stehen in den Pausen und am Abend zur intensiven Diskussion zur Verfügung.

http://www.svkonline.de/fileadmin/user_folder/svk/Seminare/Seminare_2016/2016_GrL.pdf

FLL-zertifizierter Baumkontrolleur – Anerkennung gleich- bzw. höherwertiger Abschlüsse

Die FLL hat in den vergangenen Monaten intensiv geprüft, wie ein Abbau von Wettbewerbsnachteilen bei der Ausschreibung von Baumkontrollarbeiten durch die Anerkennung der in § 1, Abs. 2 der FLL-Zertifizierungsordnung genannten, gleich- und höherwertiger Baumpflegeabschlüsse ermöglicht werden kann.

In diesem Zusammenhang hatten sich bereits am 15. Mai Verbändevertreter der AG Neue Baumpflege, der AGS, des BGL-AK-Baumpflege, der ISA Chapter Germany der QBB, des SVK sowie des EAC in der FLL-Geschäftsstelle zur Beratung getroffen. Auf Basis einer Gegenüberstellung der Anforderungen der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen mit der des FLL-zertifizierten Baumkontrolleurs haben sie die Voraussetzungen für deren jeweilige Anerkennung abgestimmt, die das FLL-Präsidium als oberstes Lenkungsgremium in der Sitzung am 28. Mai beschlossen hat.

Seitdem können erfolgreiche Absolventen der in der Tabelle genannten Abschlüsse bei Erfüllung der Voraussetzungen auf Wunsch ihr FLL-Zertifikat und die zugehörige ID-Card bei den angegebenen Ansprechpartnern beantragen. Die Kosten für die Unterlagenausstellung betragen 50,00 Euro (netto), was dem Preis für die Ausstellung eines Ersatzzertifikats für FLL-zertifizierte Baumkontrolleure entspricht.

Mehr Info’s auf ffl.de

Treezilla

Treezilla hat den Anspruch ein nationales Baumkataster in Großbritannien zu werden. Ziel ist es nicht Versagensrisiko, Verkehrssicherheit oder Pflegekosten oder Intervalle zu bestimmen sondern Aussagen über Ökosystem Dienstleistungen von Gehölzen zutreffen. Aus Informationen zu ober- und unterirdischer Biomasse können Daten wie CO2 Speicher, Klimaregulation, Erosionsschutz, Sauerstoff Produktion und vieles mehr abgeleitet werden.

Primär sammelt die Internetplattforme Gehölz Grunddaten, welche gewöhnlicherweise im Rahmen von Ersterfassungen aufgenommen werden. Kommunen übermitteln existierende Datenbank Inhalte und private Baumbesitzer können ebenso beitragen!

Die Stadt Modesto (US), Melbourne (AU) haben unterscheiden sich von der weitverbreiteten iTree Software zur monetären Bestimmung von Ökosystem Dienstleistungen urbaner Vegetation und sind an lokale Gesetzgebung und Planungskonzepte angepasst. Eine Frage bleibt; wenn Umweltdienstleistungen von Bäumen (Klimaregulation, etc) öffentliches Gemeingut ist, wer bleibt und wie kann den Schadensersatz geltend gemacht werden?

Mehr zu Ökosystemdienstleistung auf https://www.itreetools.org/.

Sicherheit bei Baumarbeiten

Baumpflegearbeiten gehören zu den risikoreichen Beschäftigungen. Herabstürzende Äste oder umfallende Bäume, Sichtbehinderungen, die Arbeit mit gefährlichen Maschinen, eventuell rutschiger oder unebener Boden, Witterungseinflüsse sowie Lärm und Abgase stellen eine Gefahr dar. Unfälle können aber vermieden werden, wenn die Bestimmungen des Arbeitsschutzes eingehalten werden und die Ausführenden entsprechend ausgebildet sind. In diesem Artikel sollen die Sicherheitsschuhe als wichtiger Bestandteil des Gesamtschutzes unter die Lupe genommen werden.

Wissenswertes über Sicherheitsschuhe

Rechtlich wird zwischen drei Schuhausführungen, den Sicherheits-, Schutz- und Berufsschuhen unterscheidet, die jeweils in zwei Klassen eingeteilt werden können:

  • Klasse I: Schuhe aus Leder oder anderen Materialien, hergestellt nach herkömmlichen Schuhfertigungsmethoden (z. B. Lederschuhe),
  • Klasse II: Schuhe vollständig geformt oder vulkanisiert (Gummistiefel, Polymerstiefel – z. B. aus Polyurethan [PUR] – für den Nassbereich).

Ganz unabhängig von ihrer Zuordnung zur Klasse I oder II werden an alle drei Schuharten die gleichen Sicherheitsgrundanforderungen an Obermaterial, Futter, Lasche, Brand und Laufsohle und den kompletten Schuh gestellt. Dabei hilft die Kennzeichnungsnorm nach DIN EN ISO 20345 dabei zu erkennen, um welche Kategorie es sich bei einem Sicherheitsschuh handelt, was in der folgenden Übersicht zusammengefasst ist:

Kategorie Grundanforderung Zusatzanforderung
S B I oder II
S 1 I Geschlossener Fersenbereich, Antistatik, Energieaufnahmevermögen im Fersenbereich
S 2 I Wie S 1, zusätzlich: Wasserdurchtritt, Wasseraufnahme
S 3 I Wie S 2, zusätzlich: Durchtrittsicherheit, profilierte Laufsohle
S 4 II Antistatik, Energieaufnahmevermögen im Fersenbereich
S 5 II Wie S 4, zusätzlich: Durchtrittsicherheit, profilierte Laufsohle

Abbildung 1: Kennzeichnungssystem von Sicherheitsschuhen nach DIN EN ISO 20345

Der Sicherheitsschuh für Baumpflegearbeiten: was es bei der Auswahl zu beachten gibt

Für Baumpflegearbeiten werden generell Schuhe der Klasse S 3 verwendet, da damit gerechnet wird, dass der Arbeiter in spitze bzw. scharfkantige Gegenstände treten oder ausrutschen könnte. Bei Arbeiten in besonders feuchten Bereichen wird sogar ein Schuh der Klasse S 4 empfohlen, da dieser  komplett wasserdicht ist. Gute Sicherheitsschuhe verfügen zusätzlich über eine Wärme- und Kälteisolierung, auch wenn diese kein Muss laut der gesetzlichen Vorschrift ist. Bequeme und hochwertige Sicherheitsschuhe, die den Anforderungen nach DIN EN ISO 20345 entsprechen, findet man schnell und einfach per Mausklick auf www.contorion.de.

Schnittschutzschuhe für den Einsatz von Kettensägen

Weil manche Baumarbeiten besonders gefährlich sein können, werden in diesem Bereich an die Sicherheitsschuhe besondere Anforderungen gestellt. Die sogenannten Schnittschutzschuhe oder Schnittschutzstiefel werden nach der EG-Richtlinie 89/686/EWG der Kategorie II zugeordnet und gemäß DIN EN 345 und 344 Teil 2 in folgende Schnittschutzklassen eingeteilt:

  • Schutzklasse 1 (entspricht 20 m/s Kettengeschwindigkeit)
  • Schutzklasse 2 (entspricht 24 m/s Kettengeschwindigkeit)
  • Schutzklasse 3 (entspricht 28 m/s Kettengeschwindigkeit)
  • Schutzklasse 4 (entspricht 32 m/s Kettengeschwindigkeit)

So weisen diese Schuhe einen besonderen Schutz gegen Kettensägenschnitte auf, vor allem dadurch, dass sie eine Schaftlänge von mindestens 19,5 cm sowie eine griffige Sohle, eine Zehenschutzkappe und einen Knöchelschutz besitzen müssen. 

Baumschnack 2015 – Programm

Jetzt steht das Baumschnack Programm. Eine Überraschung behalten wir uns noch  ist noch vor, und könnte das Event noch um eine angenehme Stunde verlängern. Start der Veranstaltung ist dieses Jahr um 8:00h. Wir freuen uns auf eure Anmeldungen, dann können Verpflegung und Räumlichkeiten besser vorbereiten werden.

Wie gewohnt gibt es keine feste Teilnahmegebühr. Wir versuchen jedoch über Spenden der Teilnehmer, die Kosten für die Veranstaltung, Referenten und Verpflegung zu decken.

Programm:

  • 8.00 – 8:15h: Begrüßung
  • 8:15 – 9:00h: Aktuelle Gehölzkrankheiten / Dr. Horst Stobbe, Institut für Baumpflege
  • 9:00 – 9:20h: Kaffeepause
  • 9:30 – 10:30: Practical Habitat Creation – Beispiele aus der Praxis zum Schaffen von Habitatbäumen / Jo van Bouwel, treexpert; Peter Vergote, Condor Safety
  • 10:30 – 11:30h: Verantwortlichkeiten bei Baumkontrollen und Gehölzwertermittlung / Angelika Tiedtke-Crede, Dipl. Ing. agr. Gartenbau, öbv. Sachverständige, bestellt von der LWK Niedersachsen
  • 11:30 – 12:30h: Mittagspause
  • 12:30 – 13:30h: Schalltomographie und Zugversuch im Vergleich / Frank Rinn, Rinntech e.K.
  • 13:30 – 14:30h: Bodenverbesserung (Theorie und Praxis) / Nils von Samson, Das Grünwerk
  • 14:30 – 15:00h: Pause
  • 15:00 – 16:00h: Gefährdungsermittlung, individuell empfundene Gefahren – eine Diskussionsrunde – Kay Busemann / Baumpflegeschule Busemann, TREEO
  • 16:00 – 17:00h: Sturmschäden – Herausforderungen für den Baumpfleger – Bastian Maaser, Baumpflege Friedenseiche, Toshi Kruse-Neuls, Baumfachwerk
  • Baumpflege Ausrüstung:
    Ausstellung und Verkauf von Kletterausrüstung und Arbeitsschutzkleidung von climbtools.

Hamburger Baumschnack 2015

Auch dieses Jahr organisiert Arbor Artist GmbH wieder die Norddeutsche Baumpflegefachtagung in Hamburg-Altona.

Treffen Sie Kletterer, Arboristen und Baumbegeisterte und informieren Sie sich zu aktuellen Themen aus der Branche.  Nutzen Sie die Veranstaltung, um aktuelles Fachwissen und Techniken zu diskutieren sowie Erfahrungen auszutauschen.

Anmeldung: Gerne, ab sofort. Dann können wir besser planen!
Wann: 25. September 2015 ab 8:00 Uhr
Wo: Viktoria Kaserne, Hamburg-Altona
Wieviel: Spendenbasis. Es gibt keine offizielle Teilnahmegebühr. Wir planen die Kosten der Veranstaltung über Spenden der Teilnehmer zu decken.
Teilnahmebestätigung: Gerne, auf Anfrage.

Programm:

  • 8.00 – 8:15h: Begrüßung
  • 8:15 – 9:00h: Aktuelle Gehölzkrankheiten / Dr. Horst Stobbe, Institut für Baumpflege
  • 9:00 – 9:20h: Kaffeepause
  • 9:30 – 10:30: Practical Habitat Creation – Beispiele aus der Praxis zum Schaffen von Habitatbäumen / Jo van Bouwel, treexpert; Peter Vergote, Condor Safety
  • 10:30 – 11:30h: Verantwortlichkeiten bei Baumkontrollen und Gehölzwertermittlung / Angelika Tiedtke-Crede, Dipl. Ing. agr. Gartenbau, öbv. Sachverständige, bestellt von der LWK Niedersachsen
  • 11:30 – 12:30h: Mittagspause
  • 12:30 – 13:30h: Schalltomographie und Zugversuch im Vergleich / Frank Rinn, Rinntech e.K.
  • 13:30 – 14:30h: Bodenverbesserung (Theorie und Praxis) / Nils von Samson, Das Grünwerk
  • 14:30 – 15:00h: Pause
  • 15:00 – 16:00h: Gefährdungsermittlung, individuell empfundene Gefahren – eine Diskussionsrunde – Kay Busemann / Baumpflegeschule Busemann, TREEO
  • 16:00 – 17:00h: Sturmschäden – Herausforderungen für den Baumpfleger – Bastian Maaser, Baumpflege Friedenseiche, Toshi Kruse-Neuls, Baumfachwerk
  • Baumpflege Ausrüstung:
    Ausstellung und Verkauf von Kletterausrüstung und Arbeitsschutzkleidung von climbtools.

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Baumforum AWARD 2016

Der Baumforum AWARD wird an Personen, Institutionen, Firmen oder Städte für Projekte oder Forschungen verliehen, die die Erkenntnisse über das Wesen und der Erhaltung des Gemeinguts Baum fördern.

Bäume sind ein wesentliches Element urbaner Lebensräume. Damit sie auch künftig gut zu verwenden, zu unterhalten und zu finanzieren sind, ist die Wissenschaft ebenso gefordert wie auch das Engagement aller Beteiligten. Viele Erkenntnisse fließen aber erst langsam in das Handeln ein. Es erscheint daher dringend geboten, durch Aktivitäten das Bewusstsein zu schärfen. Eben da setzt der Baumforum AWARD ein. Er wird bundesweit ausgelobt und im Rahmen des Berliner Baumforums an der FU Berlin verliehen. Dem Sieger winkt ein Geldbetrag, der durch eine angesehene Person des öffentlichen Lebens überreicht wird.

Bewerben um den Baumforum AWARD können sich Personen, Institutionen, Firmen und Städte, die herausragende neue Erkenntnisse gewonnen oder Verfahren zur Erhaltung des Gemeingutes Baum entwickelt oder sich durch besondere Aktivitäten zur Baumunterhaltung verdient gemacht haben. Eine Fachjury wird die eingereichten Beiträge sichten und den Sieger ermitteln. Einsendungen bis 30.06.2016.

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